Reaktivierung Bahnstrecke Moers–Kamp-Lintfort (Niederrheinbahn)
Reaktivierung der ehemaligen Zechen- und Güterbahn zwischen Moers-Rheinkamp und Kamp-Lintfort für den regelmäßigen Schienenpersonennahverkehr. Die rund 10 Kilometer lange Strecke wird im Rahmen des Niederrheinbahn-Projekts wieder für den SPNV hergerichtet und in das regionale Netz des VRR integriert. Ziel ist eine direkte Anbindung Kamp-Lintforts an das Ruhrgebiet über Moers sowie die langfristige Verlängerung der Linie RE44. Die Strecke wurde bereits 2020 im Rahmen eines Vorlaufbetriebs teilweise für den Personenverkehr genutzt und befindet sich aktuell in der baulichen Umsetzung inklusive Neubau von Haltepunkten und modernem Stellwerk in Rheinkamp.
Projektdaten
- Typ
- Reaktivierung
- Zuletzt aktualisiert
- 26.05.2026
- Verkehrsmittel
- Eisenbahn
- Städte
- MoersKamp-Lintfort
Statusverlauf
- Idee01.01.2015
Erste konkrete Überlegungen zur Reaktivierung der Bahnstrecke im VRR-Raum
- Antrag01.01.2018
Projekt wird Bestandteil regionaler SPNV-Ausbauplanungen
- Antrag12.02.2020
Vorlaufbetrieb zur Landesgartenschau Kamp-Lintfort (Wochenendverkehr Moers–Kamp-Lintfort)
Quelle - Geplant26.04.2022
Förderzusage des Landes NRW für Infrastrukturmaßnahmen und Stellwerk Rheinkamp
Quelle - Im Bau12.03.2025
Planfeststellungsverfahren für Abschnitt Moers-Rheinkamp – Kamp-Lintfort gestartet
Quelle - Geplant01.01.2026
Geplanter Beginn des Regelbetriebs der Linie RE44 zwischen Bottrop/Duisburg und Kamp-Lintfort
Quellen
- Kamp-Lintfort Bahnreaktivierung Projektseite01.01.2026
- Niederrhein-Münsterland-Netz – VRR SPNV-Planung01.01.2026
- Planfeststellungsverfahren nach § 18 Allgemeines Eisenbahngesetz (AEG) in Verbindung mit §§ 73 ff Verwaltungsverfahrensgesetz NRW zur Reaktivierung der Niederrheinbahn von Moers-Rheinkamp bis Kamp-Lintfort12.01.2026
Verwandte Projekte
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Geplante Reaktivierung der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Moers und Neukirchen-Vluyn für den regelmäßigen Personennahverkehr im Rahmen der regionalen ÖPNV-Entwicklung (u. a. VRR-Zielnetz 2040). Die Strecke soll als Teil einer erweiterten 'Niederrheinbahn' wieder in Betrieb genommen werden und neue Direktverbindungen über Moers Richtung Duisburg und das Ruhrgebiet ermöglichen. Geplant sind mehrere neue Haltepunkte in Moers (u. a. Hülsdonk, Altstadt, Bildungscampus) sowie in Neukirchen und Vluyn. Ziel ist die Verbesserung der regionalen Erreichbarkeit, die Entlastung der Straßen (A40/A42) und die bessere Anbindung wachsender Wohn- und Gewerbegebiete. Die bestehende Trasse ist weitgehend erhalten, jedoch sind bauliche Anpassungen (Brücken, Kreuzungen, mögliche Teilneutrassierungen) erforderlich.